Kontroverse: Kaffee

Eine kleine Episode aus meinem Leben und meine Beziehung zum leckersten Kaffee der Welt:

Für mich stellt die Zubereitung meines Kaffees eine Zeremonie dar.
Ich mahle die Bohnen erst vor der Zubereitung per Hand und zwar genau in der Menge, in der ich ihn benötige.
Den gemahlenen Kaffee fülle ich dann in eine meiner vier Bialetti-Kannen und bohre dann, mit einem Zahnstocher, kleine Löcher in den nicht-gepressten Pulverhaufen.
Ohne den Kaffee aufzukochen, erhitze ich ihn bis er trinkfertig ist.
Den Kaffee, in den ich mich verliebt habe seit mir eine Freundin ein Päckchen aus dem Urlaub mitgebracht hat (danke Kate), kaufe ich immer in Italien bzw.Südtirol, dies ist sozusagen Teil der Prozedur.
Alles schön und gut, aber warum erzählt er uns das, werdet ihr berechtigterweise fragen.
Neulich beim Elektronikriesen Cosmos musste ich mitansehen, wie meine heißgeliebte Kaffeesorte (Markennamen spar ich mir), eingezwängt zwischen Senseo-Pads und Nespressozubehör, unweit von der Kassa entfernt, ein trauriges Dasein fristet.
Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich diese Neuerung im Produktsortiment nun gut oder schlecht finden soll.
Einerseits ist es ja bequem seinen Lieblingskaffee auch im Inland kaufen zu können, andererseits geht durch die ständige Verfügbarkeit des Kaffees auch ein Teil meiner persönlichen Beziehung zu ihm verloren.

Hier noch ein kleines Bild von gerademaleben:

Bialettiweb.jpg

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